Von außen betrachtet, mag mein Jahr schrecklich langweilig anmuten. Denn ich habe mich nicht in sichtbare Abenteuer gestürzt, habe fremde Länder erkundet und instagrammable Fotos als Schätze in meinem Handy gesammelt. Und trotzdem – oder gerade deswegen – ist es ein Jahr der großen Einsichten sowie Learnings und damit der Fülle für mich gewesen. Mein Jahresrückblick 2025 zeigt, dass ich um so intensiver die inneren Landkarten (meine und andere) bereist habe sowie bei mir Schätze gehoben habe und beruflich tiefer nach Kompetenzen für bessere Führung tauche. Es gibt also keine tollen Geschichten und Bilder rund um den Globus, dafür echte Einblicke und Deep Dives über meine Arbeit mit dem Thema Kompetenzen erkennen, die interessante Reise in meine Persönlichkeitsentwicklung und Selbstführung und einige Impulse, die auch für andere hilfreich sein können.
Da sich dieses Jahr von Anfang an als ziemlich anstrengend und holperig für mich angefühlt hat, brauchte ich eine ebenso schnelle erste Gegenmaßnahme. Und dies wurde die Farbe PINK. Sie war und ist die immerwährende Erinnerung an mich, dass das Leben doch so farbenfroh und jeder gesunde Atemzug „ein f***ing Privileg“ ist. (Ref: Jahresrückblick-Lied von Ella Stern auf Instagram). Ich, die ich eigentlich in der Kleidung zurückhaltende Beige-Töne liebe und in der Einrichtung eher gedeckte Blau-, Petrol-, Aubergine-Töne, habe meine Zuversichtsfarbe gefunden und gelebt. Think Pink!









Meine 4 Themen und Highlights in 2025
1. Leichter Menschen führen: Deep Dive im ‚Kompetenzen erkennen‘!
Ich stehe auf Schatzsuche! Ich halte es in der Führungsarbeit für essentiell, Menschen möglichst nah an ihren Kompetenzen einzusetzen. Wer schon mit mir gearbeitet hat – im Coaching, Seminar oder in der Beratung – oder mir folgt, kann dem Thema Kompetenzorientierung nicht entkommen. Und das schon länger. Aber in diesem Jahr hat es mich gepackt, noch tiefer einzutauchen und einen möglichst praktikablen Weg zu erschließen, wie jede Führungskraft die Kompetenzbrille aufsetzen kann und zum Schatzsucher und Kompetenzfinder wird.
Warum mir das Thema so auf der Seele liegt? Ich habe in der Arbeit mit meinen Coachees – egal, ob Führungskraft oder nicht – immer wieder gemerkt, dass sie sich über ihre eigenen Fähigkeiten gar nicht oder nur in Ansätzen bewusst sind. Also ihr Wissen verbunden mit praktisches Können, auf das sie jederzeit zurückgreifen können, steht ihnen nicht zum bewussten Nutzen und zur eigenen Motivation zur Verfügung. Und anders herum, sie übernehmen Aufgaben, die ihnen gar nicht liegen, die darum eine Menge Energie fressen und nicht wirklich super laufen. Und das als Führungskraft nun auch noch multipliziert mit der Anzahl der Mitarbeitenden. Also, Kompetenzen werden vergeudet, Energie sinnlos verschleudert.
Zunehmende Demotivation in vielen Teams
In diesem Jahr häuften sich die Klagen über zunehmende Demotivation bei vielen im Team, der steigenden Quote von Dienst nach Vorschrift und einigen richtigen Leistungsaussteigern, um es diplomatisch zu nennen. Führungskräfte saßen vor mir und die Anstrengung sowie Ratlosigkeit war wie eine erdrückende Welle im Raum. Und ja, das ist kein Einzelfall, sondern eher Normalität. Wenn Du meinen Einstieg liest, Dich auf Social Media umschaust, in deinem Freundeskreis umhörst, dann wir deutlich: die überwiegende Mehrheit fand dieses Jahr anstrengender als sonst. Da fällt tatsächlich der falsche oder Nicht-Einsatz von Kompetenzen nochmal schwerer ins Gewicht. Menschen arbeiten leichter, motivierter, produktiver, wenn sie in ihrem Kompetenz-Scope sind, und sie sind zunehmend energieloser, unmotivierter, wenn sie es nicht sind. Und ja, natürlich fallen immer mal Aufgaben an, die einem nicht liegen. Aber es geht um eine Kompetenz-Berücksichtigung bei den Schwerpunkten der Arbeit.



Und was mein 2025-Feuer so angefacht hat, war die Vorstellung, dass Führungskräfte ihre Mitarbeitenden nicht nur kompetenz-orientiert einsetzen können, sondern dem jeweiligen Menschen aufzeigen, was sie können, wo sie hochgradig selbstwirksam sind, welches ihre Top-Fähigkeiten sind. Und glaub mir, wenn Menschen erkennen, welche Potentiale sie haben, wollen sie sie auch nutzen. Sie sind motivierter, ausgeglichener. Und sie folgen gerne derjenigen Person, die in Lage ist, sie so individuell zu sehen und wertzuschätzen. Ich habe das selbst bei schwierigen Kollegen erlebt. Die eigenen Stärken zu kennen, macht souveräner, zufriedener, resilienter. Damit wird Mitarbeiterführung einfacher. Meine Erkenntnisse und deinen Einstieg in das Thema bekommst Du, wenn Du mir auf meinem Instagram-Account folgst.
Der Kompetenz-Funke springt auf Kunden über
Natürlich habe nicht nur ich diese Kompetenz-Lücke in der Führungsarbeit von Unternehmen gesehen, sondern die Unternehmen selbst merken, dass sie in der Potentialnutzung hinterher hinken und damit nicht nur Produktivität, sondern auch Motivation und Mitarbeiterbindung auf der Strecke lassen. So habe ich meinen Unternehmenskunden das Thema als Seminar angeboten und habe es sofort bei vier Unternehmen in das Akademie-Programm geschafft, teilweise mit mehrfacher Durchführung, da wir sofort in der Anmeldung überbucht waren.
Dann kam noch ein größerer Beratungsauftrag dazu. In einer Organisation habe ich mehrere Gesprächsleitfäden für verschiedene Beförderungsprozesse beratend mitentwickeln dürfen. Es ging darum, dass die zweite Perspektive auf die Person bewusst aus der Distanz und vergleichbar erfolgen sollte. Es wurden also konkret die Kompetenzen ausgewählt und mit Fragen versehen, die öfter zu Schwierigkeiten nach der Beförderung geführt haben. Der Gesprächsleitfaden zielte also auf eine allgemeinere Eignung für die zukünftige Aufgabe und nicht auf die Fachexpertise, die die eigentliche Führungskraft dieser zu befördernden Person im Blick hat.

Zu guter Letzt habe ich auch große Resonanz auf Social Media für meine Impulse zu dem Thema bekommen. Darum arbeite ich seit Sommer an drei spezifischen Angeboten, die dieses Thema konkret und pragmatisch behandeln. Denn natürlich gibt es messbare Kompetenz-Tools wie z.B. von Kode, aber die meisten Führungskräfte haben darauf keinen Zugriff. Und auch wenn Führungskräfte solche nutzen können, sollten sie doch selbst Kompetenzerkennung und -nutzung als Methode durchdringen und ihre Wertschöpfung für ihre eigene Führungsarbeit verstehen können.
Ab dem 5. Januar 2026 steht Dir zum Start der drei Angebote mein Leitfaden „Kompetenz-Radar“ zur Verfügung (frei von Kosten), den du dir für deinen ersten Schritt zum Kompetenzprofi downloaden kannst.
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2. Loslassen und das Leben annehmen, wie es kommt
So, nun wird’s persönlich – aber bitte versteht, es gibt Grenzen zum Privaten. Persönlich sein zu können, ist aber wichtig auch in meiner Arbeit, denn jedes Coaching ist für meine Coachees ein äußerst persönliches Unterfangen und Angehen. Und darum bin auch ich als Coach bereit, mich persönlich fassbar zu machen.
Eine meiner größten Mentorinnen für mein Leben, meine geliebte und hochgeschätzte Mutter, hat mir auch dieses Jahr ein großes Learning abverlangt. Ich mache es kurz und nicht so emotional, wie es tatsächlich für mich war. Ich denke, du kannst es aber zwischen den Zeilen lesen. Sie wird alt (ja, nicht älter), sie lässt körperlich einfach an vielen „Stellen“ nach (Gottseidank, nicht geistig), wir hatten einige Noteinsätze zusammen dieses Jahr. Und ich habe es mir zu einer Aufgabe gemacht, dieses körperliche Nachlassen aufzuhalten. Denn ich konnte nicht akzeptieren, dass meine tolle, stolze Mutter – diese Frau, die mit ihrer Stärke vielen Menschen um sich rum immer wärmend, fördernd, nährend zur Seite stand – mit großer Weitsicht, viel Offenheit und Verständnis, dass sie nun so langsam verblasst. Sogar Freundinnen von mir konnten beschützt unter ihre Fittiche kommen und wurden gestärkt.

Ich dachte, nun bin ich einfach die Fittiche und stärke sie, das kann ich ja gut – von ihr inspiriert. Aber verkuppelt mit meinem Leistungsdenken, ging ich wohl unbewusst davon aus, das alles aufhalten zu können. Unbemerkt setzte ich mich und zunehmend auch sie unter Druck, dass die Stärkung doch „Erfolge“ zeigen müsste. Ich Närrin kämpfte mit vollem Einsatz einen Kampf, den ich nicht gewinnen kann. Und ich war mit meiner Lebensenergie auf eigenartige Weise mit ihrer schwindenden verbunden. Ich wollte diese Ohnmacht nicht akzeptieren und habe mich an Stellen verausgabt, die es nicht leichter machten – für mich nicht und für sie auch nicht. Als ich das für mich reflektieren konnte (nach einer gelben Karte meines Körpers), musste und habe ich gelernt, das Leben mit seiner Vergänglichkeit anzunehmen, meinen Wirksamkeitsanspruch loszulassen und das, was noch ist, wertzuschätzen. Denn wir haben eine außergewöhnliche Mutter-Tochter-Beziehung und sie ist immer noch voll da. Es kommt nur auf die Perspektive an. Und ich konnte mich abkoppeln mit meiner Lebensenergie, ohne an Mitgefühl einzubüßen.
Eigene Themen auf der inneren Landkarte verorten
In meiner Coaching-Ausbildung vor langer Zeit habe ich für mich erfahren, dass ich gerne in die Überverantwortung gehe und Ohnmachtstoleranz nicht meine Komfortzone ist. Dass also diese Faktoren bei einem der wichtigsten Menschen in meinem Leben mir voll auf die Füße fallen würden, war eigentlich klar. Darum war hier das Loslassen von Leistungsfantasien und Wunschdenken, das Akzeptieren von Ohnmacht, von keinen Einfluss haben und das Leben so annehmen, so wie es ist, meine sehr persönliche und tiefe Lernerfahrung in 2025. Denn unsere eigenen Themen kommen immer wieder, nur aus einer anderen Höhe (oder Tiefe).
Tatsächlich habe ich noch einige andere Dinge, Erwartungen und Menschen, die mir in meiner aktuellen Lebensphase nicht guttaten, loslassen können – diese geschilderte Erfahrung war aber meine größte Herausforderung und steht für die anderen Prozesse.
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3. Wo ist meine Lebensfreude und wie finde ich sie wieder?
Ja, wo ist sie denn hin – die Fröhlichkeit, die Leichtigkeit, der Optimismus? Es verwundert wohl nicht wirklich, dass bei dieser oben beschriebenen persönlichen Konstellation, der „suboptimalen“ Entwicklung der Welt um uns drumrum (man schaue sich nur die gesamte Weltpolitik, Wirtschaftsdepression und gesellschaftlichen Herausforderungen an) und die zunehmende Rat- und teils Hoffnungslosigkeit bei meinen Coachees und Seminarteilnehmern (also meinem Job) in der Bündelung mir so richtig auf’s Gemüt geschlagen haben. Ich habe mich gefühlt, als ob mein Mojo (wer kennt nicht Austin Powers Lebenselixier?) flöten geht und ich keinen Ansatzpunkt finde, es wieder zu aufzufüllen.
Und da haben (leider 😉) all diese Motivationssprüche und Coaching-Weisheiten recht: Freude, Zufriedenheit, Glück findest du nicht im Außen, wenn Du es nicht zuerst im Inneren verorten kannst. Wirkliche Lebensfreude entsteht nicht im Urlaub, sondern dazwischen. Der Alltag muss sie tragen können.
Resilienz ist eine Kompetenz, die ich früher stark vernachlässigt habe, weil ich sie nicht wirklich ernst genommen habe. Mein Optimismus, meine Lebensfreude und eine gewisse Lockerheit mit ernsten Situationen hat mir lange Stress & Druck auf Abstand gehalten. Erst in fortgeschrittener Führungsfunktion habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, diese innere Resilienz-Kompetenz auszubauen.
Eigene Schätze heben – Potentiale aktivieren
2025 musste ich neue Wege finden, die eigene Widerstandskraft wieder möglich zu machen. Die alten funktionierten nicht mehr. Die ersten Schritte waren die mit der Ohnmachtstoleranz (Dinge erkennen und annehmen, die ich nicht ändern kann), dem Loslassen meiner Leistungsfokussierung (ich & auch andere sind so wie sie sind gut genug) sowie dem Loslassen meiner Einstellung, das kommt schon irgendwann einfach wieder (Selbstfürsorge ist auch so ein Thema).
Ich habe mich also ab Sommer damit beschäftigt, was mir Lebensfreude zurückbringen kann – neurowissenschaftlich, emotional, bedürfnissorientiert, ja sogar ernährungswissenschaftlich. Denn die aktuelle Wissenschaft mit dem Fokus auf das Mikrobiom im Darm hat nicht nur einen Einfluss auf das Gehirn, sondern auch auf Depressionen erkannt. Ich liebe es ja, mich in so etwas einzuarbeiten (hat ja mal wieder etwas mit mit meiner Profession und auch mit Kompetenzen zu tun). Leider, leider musste ich bei allem feststellen, es wird nur wirksam, wenn ich es konsequent zu einer Gewohnheit mache. Nicht einmal umsetzen hilft, nicht einmal im Monat, nicht einmal in der Woche, sondern am besten mehrmals oder sogar täglich. Ach, mit der Konsequenz ist es auch nicht berauschend bestellt in meinem Kompetenz-Portfolio. Vor allem, wenn es um mich selber geht.






Also habe ich mich auf die Suche nach den Dingen gemacht, die ich gut durchhalten kann, die mir liegen und die mir Lebenslust verschaffen. Hier findet Ihr also meine persönliche Liste meiner Routinen, die ich zunehmend seit Sommer verfolge. Denn alles auf einmal umzustellen, überfordert unser Nervensystem und unser Gehirn. Das mag Gewohnheiten und reagiert sonst Stress und Cortisol-Ausschüttung. Und die Frustration, wenn man es nicht durchhält, trägt auch nicht zum Ziel bei. Ich kann zum Jahreswechsel auf jeden Fall sagen, dass mir meine vielfältigen neuen Routinen wirklich geholfen haben, meine Resilienz auszubauen und mich in meiner Lebensfreude auf meiner inneren Landkarte wiederzufinden. Und ich weiß, dass ich mich weiter darum kümmern muss, wie wir alle – auch Du.
Meine Mehr-Lebensfreude-Liste – vielleicht ist auch etwas für Dich dabei
Coaching: Ja, auch ein Coach ist ein Coachee und braucht immer wieder mal einen Distanzblick auf das eigene Tun und Sein. Ich habe eine langjährige Coach, die mich schon aus meiner Angestellten-Zeit als Führungskraft kennt und mir an vielen Orten meiner inneren Landkarte weitergeholfen hat. Immer, wenn ich für mich in meinem Leben an einem Punkt hacke, konsultiere ich sie. Sie stellt Fragen, die mir meinen blinden Fleck zugänglich machen; sie deckt den Sprung in meinem Gedankenkarussell auf, bei dem ich immer wieder einhake; sie entdeckt mit mir Wege, die ich alleine nicht gesehen habe.
Schlaf: Ein großes Problem, das mich echt gebeutelt hat, war ein aus dem Rhythmus gekommener Schlaf (müde, abgeschlagen, antriebslos). Ich habe mir also jeden Abend eine Terminerinnerung im Handy gestellt, die mich daran erinnert, langsam ins Bett zu gehen. Ich habe vermehrt Mediatheken oder Netflix genutzt, um bewusst einen Film oder eine Serie zu gucken und nicht ins Zappen zu kommen. Und ich habe mir Handy-Daddeln und Soziale Medien spätestens ab 21 Uhr untersagt.
Morgenroutine: Nein, ich stehe nicht um 5 Uhr auf – die Neurowissenschaft hat festgestellt, dass es am besten ist, dem eigenen Aufwachmodus zu folgen. Ich höre als erstes zum ruhigen Wachwerden ein Blinkist-Buch-Summary oder einen interessanten Podcast (ca. 20 min), der mein Hirn mit interessanten Gedanken füttert (stärkt Zuversicht, bringt Inspiration). Dann trinke ich ein großes Glas Wasser und tanze ausgelassen zu ein bis zwei Songs mit Dance-Beats (Beispiele) (kann ich nur empfehlen, bringt sofort gute Laune), dann so ab halb neun an den Schreibtisch und dann um 10 Uhr Frühstück.
Bewegung: mehr als 5000 Schritte am Tag als Ziel – das klappt leider noch nicht regelmäßig. Und nein, es müssen nicht 10.000 sein. Wenn ich viel arbeiten muss, klappt’s nicht. Ich überlege, ob ich mir ein Laufband unter meinen höhenverstellbaren Schreibtisch hole. Zudem versuche ich, 3x pro Woche Yoga oder Pilates zu mache. Hier schwankt meine Konsequenz noch am meisten, die Routinen sind noch nicht wirklich gelernt.
Informationskanalisierung: TV – nur jeden zweiten oder dritten Tag Nachrichten im TV (Bilder beeinflussen meine Stimmung nachhaltig negativer als nur Audio, also Radio), nur ausgewählt Talk-Formate, wenig Krimis oder Psycho-Thrillers (darum Mediatheken, Netflix mit lustigen, spannenden, interessanten Filmen oder Serien); Soziale Medien: ich habe meine Bildschirmzeit am Handy reduziert und meine Insta-Nutzung klar limitiert
Supplements: Vitamin D, Omega 3, Magnesium (ich habe alle Werte checken lassen – ein Rundum-Blutbild machen lassen, alles okay). Neben vielen körperlichen Wirkung sind die drei eine Mega-Kombi für Stress: Vitamin D3 hat eine wichtige Wirkung auf die Psyche, da es die Produktion von Stimmungs-Botenstoffen wie Serotonin und Dopamin beeinflusst, die für Aktivität, Stimmung und psychische Gesundheit entscheidend sind. Omega-3-Fettsäuren (EPA & DHA) unterstützen die Psyche, indem sie die Gehirnfunktion, Zellgesundheit und Neurotransmitter-Regulation verbessern, was zu besserer Stressbewältigung und emotionaler Stabilität führt. Magnesiumbisglycinat wirkt beruhigend auf die Psyche, indem es Stress, Reizbarkeit und Angstzustände lindert, die Schlafqualität verbessert und die Stimmung hebt, weil die Aminosäure Glycin die Entspannung fördert und Cortisol senkt.
Ernährung: Alles, was dem Mikrobiom guttut, tut der Psyche gut. Es klingt so leicht, sich ballaststoffreich mit vielen Vitaminen aus möglichst unterschiedlichen Gemüsen und ausreichend Protein zu ernähren. Ich nutze die App Yazio, um vor allem Ballaststoffe und Proteinaufnahme zu tracken, denn auf den nötigen Anteil zu kommen, ist tatsächlich wie Schachspielen. Darum füge ich Protein in mein Müsli und trinke einen Shake, an den Tagen, an denen ich fleischfrei bin. Und kommt mir nicht mit Hülsenfrüchten – alles getrackt, reicht nicht. Genauso bei den Ballaststoffen – das ist erstaunlich, wie sehr ich auf die Zusammenstellung von Vollkorn, Kleie & Samen, Gemüse achten muss, um auf die 30 Gramm/Tag zu kommen.



Musik: ich habe schon immer viel meiner Stimmung über Musik beeinflussen können. Also begleiten mich wieder vermehrt individuell zusammengestellte Playlists – beim Tanzen am Morgen, bei Autofahrten zu meinen Businessterminen außerhalb Münchens, in den Kopfhörern auf vielen Wegen in München, oft beim Arbeiten
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4. Führung ist und bleibt Führung – Auswüchse, Schuldsuche, Theoretisierung
Dieser Abschnitt ist noch nicht fertig, da viel in meinem Kopf schwirrt. Denn das Thema Führung wird ja im Moment durch die Medien, alle Social-Media-Kanäle und viele berufliche und private Gespräche gejagt. Und wie bei fast allen Themen im Moment üblich wird stark polarisiert. Führungskräfte werden sehr schnell als toxisch, nicht genug New-Work und unverantwortlich Steinzeit-digital abgestempelt. Das Team oder die Mitarbeitenden sind demotiviert, widerwillig und unfähig. Diese populistische Polarisierung hat bei mir in 2025 wachsend zu Frust und Genervt-sein, im Sommer zum Rückzug aus den Sozialen Medien, wo ich nur mit solchen Parolen bombadiert wurde, und zu verstärkten Nach- und Umfragen meinerseits bei Kunden und Coachees geführt. Ich wollte wissen, ob ich etwas nicht mitkriege. Da dieses Thema eine fundierte Auseinandersetzung braucht, werde ich hier nochmal einsteigen.
Nimmst Du es ähnlich wahr wie ich es sehe? Oder siehst Du eine reale Zuspitzung der Lage? Lass mir gerne einen Kommentar da.
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5. Meine wunderbaren Highlight-Momente 2025
Darüber möchte ich nicht viele Worte verlieren, sondern einfach ein paar Bilder sprechen lassen! Sie sind eine Auswahl, denn ich habe nicht von allen Highlights Fotos gemacht.









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Kurz & knackig: meine Schlüsselerkenntnisse 2025
Wofür klopfe ich mir auf die Schulter? Worauf bin ich 2025 stolz?
- Aus dem mentalen Loch rausgekommen zu sein, in dem ich im ersten Halbjahr abzusaufen drohte
- Eins meiner Themen als Führungsexpertin, die Kompetenzerkennung, setzt sich in der Personalentwicklung und Führungsarbeit zunehmend durch! Und – oh Freude – schlägt sich konkret in interessanten Aufträgen nieder
- Der hohe Anteil an Weiterempfehlungen, der mir immer wieder neue Aufträge und Coachees bringt.
- Eine fürsorgliche, liebende Tochter zu sein, die den Weg mitgeht
Welche drei Kompetenzen habe ich in diesem Jahr am meisten ausgebaut?
- Resilienz steigern, Ohnmachtstoleranz und Loslassen auf ein neues Level – siehe Punkt 2 bei Themen
- Kooperationsfähigkeit in beratender Funktion. Ich habe jetzt ein paar langfristige Projekte mit Kunden, in denen ich vermehrt als Teammitglied betrachtet werde. Da ich aber auch Berater mit Distanzblick sein muss, bedarf es einer feinen Abstimmung zwischen Nähe und Distanz. Ich musste lernen, dieses sehr genau zu beobachten, zu analysieren und manchmal nachzujustieren. Ein echtes Learning in der Feinarbeit von Kooperation.
- Konsequenz, Durchhaltevermögen – siehe Punkt 3 bei Themen
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
- Meine Menschen – meine Familie, meine Freunde, die mich unterstützt haben, wieder leicht und lustig sein zu können. Und vorher viel zuhören mussten und da waren.
- Wo ich leben kann – München, West-Schwabing, meine Wohnung. Mein Balkon war in diesem Jahr meine Auszeit-Location – Frühstückssessions, Lesestunden, Sonnenuntergänge, Konzerte aus dem Olympiastadion (Robby Williams war das letzte und Wort für Wort zu hören).
- Zwei Freundschaften wieder beleben zu können.
- Für die medizinische Versorgung mit Top-Ärzten in München, die neben ihrer Expertise eine neue sehr verbindliche, kommunikative Art haben. Das war früher echt anders. Die Krankenhäuser, die trotz Fachkräftemangel ne Menge Care-Arbeit leisten (das Essen ist allerdings echt optimierungsfähig)
- Beruflich hatte ich erneut so wahnsinnig interessante Projekte – neben den Coachings und Seminaren:
- das Kultusministerium auf dem Weg ins Employer Branding zu unterstützen,
- der Regierung von Oberbayern beim Leseförderungsprojekt „Smart Lesen, smart im Leben“ kommunikativ zur Seite zu stehen,
- mit einer erzbischöflichen Fachoberschule eine Positionierung und deren Kommunikation zu entwickeln,
- verschiedene Workshops in Unternehmen zu konzipieren und moderieren,
- und nicht zuletzt mit einer Organisation einen Leitfaden zur Kompetenzeinschätzung für Beförderungen zu entwickeln.
- Für die vielen schönen kleinen Momente, die mein Herz, meine Stimmung berührt haben! Und die einfach so aus dem nichts da waren und meine Aufmerksamkeit bekamen. Ich hoffe, ich habe nicht zu viele nicht wahrgenommen.
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Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?
- meine Leistungsfokussierung – ich trenne besser Leistung vom Menschen. Also, ich bin weiterhin leistungsorientiert bei Aufgaben (das ist meine DNA). Aber ich und andere Menschen müssen nichts leisten, um angenommen zu werden.
- mein Schlafdefizit und Müdigkeit
- eine mich fast erschlagende Unordnung in meiner Wohnung durch die Auflösung einer anderen Wohnung, der ich langsam aber sicher wieder Herrin werde.
- Bewegungsfaulheit und abendliche Couchverliebtheit
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Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
Was mich gefordert hat, hat mich geklärt. Ich wähle Tiefe und Balance statt Eile und Druck.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Du möchtest in 2026 deine Führungsarbeit, deine Selbstführung und deine strategische Wirksamkeit im beruflichen Umfeld ausbauen? Und das mit mehr professioneller Struktur, mentaler Leichtigkeit und emotionaler Freude, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
Ich habe im neuen Jahr noch ein paar Einzel-Coaching-Plätze frei. Du kannst Dich für ein Coaching-Paket mit drei Sitzungen oder mit 5 Sitzungen entscheiden, in dem ich Dich bei deinem Anliegen begleite. Melde Dich gerne unverbindlich zu einem kostenfreien Perspektiven-Call an. Dabei können wir uns kennenlernen und herausfinden, ob und wie wir zusammenarbeiten können. Coaching-Sitzungen können in Präsenz in München oder online von überall stattfinden.
Außerdem werde ich in 2026 zwei Masterclasses für Führungskräfte anbieten. Eine Masterclass in Präsenz-Format in München und ein Online-Format, die sich 4-mal im Jahr trifft und Führungstehmen bespricht. Je Masterclass ist die Teilnehmer:innen-Zahl auf 8 Personen beschränkt. Wenn Du daran Interesse hast, melde Dich einfach unverbindlich per Email. Ich werde Dich dann zu gegebener Zeit mit weiteren Informationen versorgen.
Für Unternehmenskunden biete ich Seminare und Vorträge an. Hier kannst Du gerne in mein Angebot auf meiner Website effectment.de für Business-Kunden reinschnuppern oder mir gleich eine Email schreiben.
Meine – bis jetzt – 7 Ziele für 2026
- Lebensfreude, Optimismus, Fröhlichkeit
- wieder mehr reisen
- mehr Feste feiern, egal, ob sie fallen (einfach einen Anlass kreieren)
- das Thema „Kompetenzen erkennen und nutzen“ weiter ausbauen
- den Online-Kurs finalisieren
- mehr Vorträge halten
- zwei Masterclasses halten (s.o.)
Ich würde mich riesig freuen, wenn Du in den Kommentaren einen deiner Gedanken zu 2025 teilst.
Dir ein fantastisches 2026 mit Lebensfreude gespickt!
Freudige Grüße – Dorine


